10. September 2009

Angekommen

Nach einem Monat Funkstille melde ich mich dann mal wieder zu Wort. Renovieren und Umziehen ist immer wieder anstrengender als gedacht. Dafür ist das gröbste Chaos beseitigt, lediglich ein Meer aus Umzugskartons im Wohnzimmer erinnert daran, wieviel Material sich im Laufe der Jahre so ansammelt. Außerdem bin ich jetzt per Du mit Billy, Benno und Bestas. Internet mit 1,5 MBit/s rockt. In Anbetracht von VDSL aber schon lange nichts mehr zum rumposen.

Doch noch einmal zurück zur Bewegung: Der Schriftsteller Bruce Chatwin war ja ein großer Fan des Nomadentums, richtete sich in seinem Londoner Appartment auch entsprechend sporadisch ein und thematisierte die wandernde Lebensweise in vielen seiner Bücher. Angeblich schreien Kinder von klassischen (mittlerweile so gut wie ausgestorbenen) Nomadenvölkern weniger als der Nachwuchs von sesshaften Menschen. Immerwährendes Reisen als natürliche Lebensform. Das geht mit Schrank Pax natürlich nicht.

Dafür wohnen wir schön im Grünen, mit dem Olympiaturm in Sichtweite. Zur Wohnungsgestaltung suche ich übrigens ein Olympiaplakat von 1972. Sind leider selbst antiquarisch nur schwer zu bekommen. Wer was weiß, bitte melden!