11. November 2008

Kleinkinder gegen Atomkraft

Bin ich eigentlich der Einzige, der ein komisches Gefühl hat, wenn Zwerge, die noch kaum reden, aber immerhin schon ein Schild hochhalten können, von ihren politisch aktiven Eltern auf Demos geschleift werden? Ist es gut, den Nachwuchs, wenn er von Politik noch keine Ahnung hat, mit der Erzieher-Meinung auf die Straße zu setzen? Klar, irgendwie prägt man seine Kinder wohl immer, aber zwischen Sonntagsreden im Wohnzimmer und Massendemos in der Fußgängerzone mit dem dazugehörigen Medienaufmarsch besteht meiner Meinung nach doch ein ziemlicher Unterschied. Dabei ist es mir recht egal, ob es vokstümelnde Nazi-Muttis oder linkskommune Vollkorn-Papis sind, die ihren Erben schon mit zwei Jahren einen Grundkurs in politischer Agitation verpassen. Irgendwie ist mir das suspekt und die Kinder tun mir leid. Hat was von Kadergehorsam und Sippenhaft.

Kommentare:

Groove Champion hat gesagt…

Guter Kommentar. Vielleicht müssen die Säuglinge ja auch schon das Fett beim Italiener mit der Serviette abtropfen...

dieNadja hat gesagt…

Habe heute viele Kinder mit ihren Eltern und komischen, selbstgebastelten Lampions an Stäben auf der Straße gesehen. Gegen was haben die demonstriert? Auch gegen Atomstrom?