5. August 2008

Gruselgeschichten

Fans von phantastischer Literatur ist H.P. Lovecraft sicherlich ein Begriff. Fast noch besser gefallen mir die Geschichten von Algernon Blackwood, der es auch ohne Obermotz Cthulhu und tentakelbewehrte Shogotten schafft, durch fein austarierte Schilderungen psychologischer Angstzustände für Beklemmung zu sorgen. Seine beiden Hauptthemen sind der Geist verlassener Spukhäuser und die ursprüngliche Übersinnlichkeit der freien Natur. Besonders gruselig hier die Erzählung Die Weiden, im letzten Jahr gerade in einer deutschen Neuauflage erschienen.

Außerdem gruselig ist die Tatsache, dass die italienische Regierung seit gestern im Inland Militär einsetzt und damit die Polizei unterstützen will. Was mich immer wieder in dieses von glatzköpfigen, zwergenhaften Profilneurotikern regierte Land treibt, weiß der Geier. Muss irgendwie eine frühkindliche Prägung sein, einem strohblonden Vierjährigem eingeimpft durch Kopftätscheln und auf italienisch bis zehn zählen von Olga, der guten Seele der Feriensiedlung Creole am Gardasee. Auf jeden Fall freue ich mich auf den gerade klargemachten Urlaub auf Sizilien Mitte September. Das Meer noch warm und die Sonne so hell.

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