23. August 2008

Rufschädigung

Hm. Wenn man sich meine Mini-Filmkritiken bei Videobuster ansieht (siehe rechts), ist dort ganz oben zu lesen, dass "180 Filmkritiken wegen der Jugendschutzeinstellung nicht angezeigt werden können". Warum das da steht, weiß ich nicht. Das klingt so, als hätte ich 180 Pornos beim DVD-Versender bestellt und Bewertungen dazu geschrieben. Das wirft kein gutes Licht auf mich. Eigentlich ist es eine riesen Sauerei, mich so an den Pranger zu stellen und zu behaupten, ich hätte knapp zweihundert Sexfilme angefordert! Das entspricht nicht den Tatsachen! Es müssen mindestens 500 gewesen sein!

19. August 2008

Als letztes stirbt die Hoffnung

Wenn man sich die Liste der bei Amazon stark reduzierten Bücher und somit wohl sehr schlecht verkäuflichen Werke anschaut, könnte man fast neuen Lebensmut schöpfen und glauben, dass die Deutschen sich vielleicht doch nicht zu einem Volk hirnloser Idioten entwickeln, die jeden Konsumscheiß mit begeistertem Applaus kaufen müssen:
Ein bisschen tragisch ist es allerdings schon, dass sich für ein Eck auf dieser Welt scheinbar kein Schwein interessiert:

18. August 2008

Voller Durchblick

In Anlehnung an den Herrn Kaliban eine kurze Bestandsaufnahme:

Gerade gelesen: Stieg Larsson: Verblendung
Gerade im Kino gesehen: Brügge sehen und sterben
Gerade gespielt: Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth
Gerade freue ich mich: Auf ein weiteres Mal Sizilien im September
Gerade im Fernsehen: Zwei irre Typen auf der Flucht. Großer Klassiker*
Neulich getroffen:
Christian Ude beim Zeitungsmann. Liest an Feiertagen gerne die Abendausgaben von SZ, AZ und TZ.
Außerdem gut: Das Interview mit Joschka Fischer in der ZEIT

*

6. August 2008

Das üben wir nochmal...

Die neue Funktion von Google Maps, Routen nun auch für den Weg eines Fußgängers zu berechnen, gefällt mir eigentlich sehr gut und hat schon einige brauchbare Ergebnisse geliefert. Ab und zu liegt der Kartendienst aber noch ziemlich daneben, wie man an diesem Streckenvorschlag von meinem Arbeitsplatz in den Biergarten (Kein Neid bitte) sehen kann. Blau (3km) der Google-Vorschlag, grün (1km) die meines Wissens nach kürzeste Strecke. Nett auch der Hinweis, in unbekannten Gebieten doch besondere Vorsicht walten zu lassen. Im Park, da sind die Räuber...

5. August 2008

Gruselgeschichten

Fans von phantastischer Literatur ist H.P. Lovecraft sicherlich ein Begriff. Fast noch besser gefallen mir die Geschichten von Algernon Blackwood, der es auch ohne Obermotz Cthulhu und tentakelbewehrte Shogotten schafft, durch fein austarierte Schilderungen psychologischer Angstzustände für Beklemmung zu sorgen. Seine beiden Hauptthemen sind der Geist verlassener Spukhäuser und die ursprüngliche Übersinnlichkeit der freien Natur. Besonders gruselig hier die Erzählung Die Weiden, im letzten Jahr gerade in einer deutschen Neuauflage erschienen.

Außerdem gruselig ist die Tatsache, dass die italienische Regierung seit gestern im Inland Militär einsetzt und damit die Polizei unterstützen will. Was mich immer wieder in dieses von glatzköpfigen, zwergenhaften Profilneurotikern regierte Land treibt, weiß der Geier. Muss irgendwie eine frühkindliche Prägung sein, einem strohblonden Vierjährigem eingeimpft durch Kopftätscheln und auf italienisch bis zehn zählen von Olga, der guten Seele der Feriensiedlung Creole am Gardasee. Auf jeden Fall freue ich mich auf den gerade klargemachten Urlaub auf Sizilien Mitte September. Das Meer noch warm und die Sonne so hell.