31. Juli 2008

Babelfisch macht Urlaub











Bei der Planung eines kleinen Spätsommerurlaubs im sonnigen Süden bin ich über obige Webseite eines sizilianischen Appartment-Dorfs mit dem Verweis auf eine "Rutschbahnshow" gestolpert. Zuerst dachte ich, die Anlage hätte vielleicht einen kleinen Aquapark mit lustigen Wasserrutschen. Beim Klick auf den Link dämmerte mir dann allerdings, dass das englische Wort "Slideshow" hier nur allzu wörtlich genommen wurde.

21. Juli 2008

Danke München!

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal vielmals bei der bayerischen Landeshauptstadt für die Ausrichtung meiner Geburtstagsfeierlichkeiten am vergangenen Samstag bedanken. Auch wenn ich nicht alle Gäste persönlich eingeladen hatte und es so durchaus zu peinlichen Momenten kam, war es im Großen und Ganzen doch ein äußerst gelungenes Fest. Besonders das Riesenrad auf dem Wittelsbacher Platz wäre wirklich nicht nötig gewesen. Also noch einmal ein herzliches "Vergelts Gott!" an alle Verantwortlichen, namentlich möchte ich hier nur Christian Ude, Günther Beckstein und Laura Wurst nennen. Ich bin schon gespannt, wie ihr das im nächsten Jahr noch toppen wollt!

14. Juli 2008

Manchmal kommt es eben doch auf die Länge an

...zumindest dann, wenn es sich um Landebahnen handelt. Eigentlich nerven mich die Fotostrecken von sueddeutsche.de sonst eher, aber im Fall der "Schwierigsten Runways der Welt" fand ich sowohl Texte als auch Bilder recht witzig. Muss leider zugeben, dass ich auf noch keinem der beschriebenen Lufthäfen gelandet bin. Meine persönlichen Higlights waren ein Landeanflug auf Lissabon, während dem sich aufgrund eines Luftlochs das Cockpit plötzlich nicht mehr vorne, sondern unten befand. Auch nicht zu verachten der Sinkflug auf das griechische Kalamata mit Totalausfall der Kabinenelektronik. Da kommt Stimmung auf.

8. Juli 2008

Summertime in ...

Mallorca? Madagaskar? Malibu? Nichts von alledem. Denn auch in Magdeburg kann man am Ufer der Elbe trefflich die Seele baumeln lassen. Und um den Faden vom letzten Post wieder aufzugreifen: Dort habe ich am Sonntag ein "Becks Ice" getrunken. Durchsichtigen Radler mit Minznote. Wie das schmeckt, ja das sage ich nur dem ganz persönlich, der mich unter vier Augen danach fragt.

1. Juli 2008

Grünes Biermonopol

Also wenn es eine Biersorte gibt, die zumindest in München die annähernde Monopolisierung des Marktes erreicht hat, so ist das die altehrwürdige Augustiner-Brauerei mit ihrem Hellem, aufgrund des Etiketts in Kennerkreise auch als "grüner August" bezeichnet. Egal wo man sich einfindet, ob auf einer wilden Studentenparty, Vatis Grillfeier oder der Feierabendrunde polnischer Bauarbeiter, ÜBERALL wird zum grünen August gegriffen. Mein Problem bei der Sache: Es schmeckt einfach zum Kotzen. Ist das eher seichte und lacke Helle an sich schon nicht arg berauschend, besticht das Augustiner-Erzeugnis durch einen besonders schalen Geschmack, der vor allem jenseits einer Trinktemperatur von 5°C an eine Mischung aus kaltem Achselschweiß und Putzeimerwasser erinnert. Ich bringe mir mittlerweile zu Feiern mein eigenes Bier mit, weil ich die Plörre spätestens seit dem 23. Semester nicht mehr sehen kann! Trotzdem trinkt es einfach JEDER, weil es DAS Bier Münchens ist. Gerade "Zugroaste" meinen, damit ihre Verbundenheit mit München unter Beweis stellen zu können. Zugegebenermaßen ist die bauchige Flaschenform fast schon wieder Kult, wo doch 90% aller Brauerein ihren Sud mittlerweile in "Longneck"-Flaschen abfüllen. Trotzdem gilt: Wer mir noch EIN MAL einen grünen August serviert, kann sich Einladungen zum Poker oder zu Diskussionsrunden von Aristoteles' Politeia in Zukunft sparen. Ich meine es ernst!

P.S. Um Kritikern mit meiner jämmerlichen Inkonsequenz eine würdige Angriffsfläche zu bieten, sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Exportbier von Augustiner, der Edelstoff, deutlich besser schmeckt und in Notlagen durchaus getrunken werden kann. Auch ganz hübsch ist die Retro-Webseite der Brauerei. Um nicht nur zu schimpfen...