30. März 2008

Osterpause beendet

So, um die Drei-Millionen-Pageviews-Marke für März noch schnell zu knacken, starte ich mit einem München-Quiz in den Frühling: Wer wohnt(e) in diesem Haus? Einen kleinen Tipp habe ich im Namen der Bilddatei verbaut. Die Belohnung für den ersten Richtigtipper überlege ich mir noch.


17. März 2008

Nach der Wahl...

...ist vor der Wahl! Dass die CSU noch siegen kann, hat sie am Wochenende in Augsburg eindrucksvoll bewiesen! Auch in München geht der Kampf weiter. Nachwievor gilt unverändert: Laura Wurst muss in den Stadtrat!

11. März 2008

Die durchs Dorf getriebene Sau wird immer dümmer

Die politische Sichtweise der meisten Publikationen irritiert mich derzeit schon: Während sich die Medien darin überbieten, noch fertigere Bilder von Ypsilanti rauszusuchen und zu veröffentlichen, avanciert Dagmar Metzger plötzlich zum Star des freien Willens. Als GDL-Chef Schell während der Tarifverhandlungen in Kur ging, geisselten das die meisten Blätter als Super-GAU. Dass Metzger lieber in der Schweiz Ski gefahren ist, statt Ypsilanti frühzeitig an ihrer Gewissensnot teilhaben zu lassen, stört keinen. Rot-Grün-(Dunkelrot) ist generell mies und alt und verbraucht, auch wenn die Gemeinsamkeiten groß sind. Schwarz-Grün ist generell hipp und toll, auch wenn die Gemeinsamkeiten gegen Null tendieren und sich einer der Partner definitiv verbiegen muss. Versteh da nur ich irgendetwas nicht? Hätte die SPD in Hessen 3596 Stimmen mehr gehabt, gäbs bald ne große Koalition, Koch säße vermutlich in Berlin (oder in Rio, schnief) und Ypsilanti wäre der von den Medien als Koch-Killer gehypte neue Jungstar am SPD-Firmament. So kann's gehen...

7. März 2008

Wer will die fleißigen Handwerker sehn...

"Welche Kraft, welches Selbstbewusstsein schien dem Schuster gerade aus der Ausübung seiner manuellen Arbeit zu erwachsen! Er hatte sich den Zwirn um die Hände gewickelt, die so hart waren, wie das Leder, aus dem er gerade die Form einer Sohle herausgeschnitten hatte, und zog ihn mit gemessener Kraftanstrengung an sich. Im Munde hatte er eine Handvoll Nägel, die Zunge und Lippen je nach Bedarf pünktlich wieder ans Licht förderten. Der Hammer schlug mit der Präzision eines Automaten auf die stumpfe Oberfläche des Schuhs, den er dabei fest wie in einem Schraubstock zwischen den Knieen hielt. Wie geschickt und wie sicher er war! Und wenn er auch während des Gesprächs fortfuhr, seine Hände zu gebrauchen - große, geschwärzte Hände, die dort, unter der niedrig herabhängenden Lampe jeden Tag vom Morgen bis zum Abend tapfer ihre bescheidene Schlacht schlugen -, so störten ihn die zu seiner Arbeit gehörenden Bewegungen dabei keineswegs. Ebensowenig lenkten sie ihn ab. Im Gegenteil. Wenn er mit einem einzigen Hammerschlag einen Nagel in das dicke Leder trieb, schien ihm das zuweilen besser geeignet, seinen Standpunkt zu bekräftigen, als jedes weitere Argument."
Giorgio Bassani: Ferrareser Geschichten. Wenn man sich erst einmal in die teils etwas verschachtelten Sätze des italienischen Autors eingelesen hat, entstehen vor dem inneren Auge detailgetreue, fotografisch anmutende Bilder. Für alle, die unaufgeregte, aufmerksame Erzählungen mögen.

3. März 2008

Wahlnachlese: Stadt ohne Wurst

Schade, schade, das hat nun leider nicht geklappt für Laura Wurst. Listenplatz 40 bei voraussichtlich 24 an die CSU zu vergebenden Sitzen wird wohl nicht zum Einzug in den Stadtrat reichen. Zusammen mit Seppi Schmid bleibt Frau Wurst aber junge Hoffnungsträgerin der CSU! Schade weiterhin, dass sich nicht einmal die Hälfte aller Münchner zur Wahl geschleppt hat. Und besonders schade, dass es eine seltsame Gestalt der Bürgerinitiative Ausländerstopp in das Stadtparlament geschafft hat. Zur Strafe bitte direkt neben den Kandidaten der Rosa Liste setzen!