28. Februar 2007

Wahnvorstellungen und Dorfbürgermeister

Hatte gerade mein selbstbelegtes Riesenbaguette genau an der Stelle vor mir auf dem Tisch, wo an den vergangenen Abenden immer mein Notebook stand. Während des essens dachte ich dann plötzlich, dass bei meinem Brötchen der Lüfter angesprungen ist und habe mich geärgert, warum das trotz runtergetaktetem Prozessor passiert. Themenwechsel: Den Schauspieler Christoph M. Orth mag ich ja eigentlich ganz gerne. Die neue Politposse auf SAT1, "Allein unter Bauern" ist meiner Meinung nach ein ziemlicher Griff ins Klo. Mit einer Mischung aus der Idee von "Doc Hollywood" und des aus "Edel&Stark" abgekupferten schmissigen Soundtracks sowie der "Wann kriegen Sie sich?"-Liebesgeschichte macht man leider nicht automatisch eine gute Serie. Vor allem dann nicht, wenn die Wandlung vom ehrgeizzerfressenen Berufspolitiker hin zum kompromissbereiten Dorfbürgermeister dermaßen unrealistisch und noch dazu im 45-Minuten-Format rübergebracht werden soll. Und Rebecca Immanuel hat mir auch besser gefallen.

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