4. Oktober 2006

Vorbei, vorbei, vorbei

  • Vorbei: Die Wiesn. Touristenmassen in der Stadt, stinkende U-Bahnen, Porno-Dirndl und Bierrausch. Aber auch weißblauer Himmel und letzte Sommertage. Trotz bangem Blickes auf den Winter freue ich mich auf den traditionellen Herbstspaziergang über die Theresienwiese, wo unter fallenden Blättern nur die Bierzeltgerippe von vergangener Hochstimmung zeugen.
  • Vorbei: Die Bundesligazeit des EHC München. Die Prognose ist wohl nicht allzu gewagt, dass bei der derzeitigen Spielweise des lokalen Eishockeyteams und den mickrigen Zuschauerzahlen (unter 2000) spätestens Ende der Saison mal wieder ein Münchner Eishockeyteam pleite gehen wird. Wer sich wie gestern ohne jeglichen Derbyeifer so vom Erzrivalen Landshut einseifen lässt, hat es auch nicht anders verdient.
  • Vorbei: Die helle Glitzerwelt von Miami Vice. Der neu aufgelegte Kinofilm ist dunkler, trüber und humorloser als die 80er-Serie. Und trotzdem nicht unbedingt schlechter. Denn ein guter Soundtrack und fantastische Bilder machen auch das Remake zu einem Ohren- und Augenschmaus. Sonny verliebt sich wie immer unglücklich in die Gangsterbraut und Colin Farrell macht ganz nebenbei die Fokuhilaoliba-Frisur wieder salonfähig. Nicht schlecht.

Kommentare:

Groove hat gesagt…

Müßte es nicht Vokuhilaoliba heißen?

Lars hat gesagt…

Korrekt. Wie immer hat der Groove recht. Peinlich. Da verweise ich doch gleich mal auf die derzeitige Printausgabe des SPIEGEL: http://www.spiegel.de/spiegel/