28. September 2006

Die Woche der Gerüche

Irgendwie hätte aus mir wohl besser ein Hund werden sollen. Oder zumindest ein Elefant mit langem Rüssel. Denn das Auftreten unterschiedlicher Gerüche und deren unmittelbare Reaktion im Hirn fasziniert mich stets aufs Neue. Auch wenn der Teleporter noch nicht erfunden ist, schaffen es bestimmte Geruchsnuancen binnen Sekundenbruchteilen, mich an einen anderen Ort der Welt zu katapultieren. Gestern Morgen roch es nach dem Vulkan El Arenal in Costa Rica, feiner, nebliger Sprühregen auf feuchtem Laub. Die richtige Mischung aus dem Rauch offener Feuerstellen und Autoabgasen bringt mich sofort nach Mombasa zurück. Und eine fast schon parfumartige Mixtur aus unter heißer Sonne schwitzender Lorbeerhecke, Pinienbäumen und Lavendelbüschen entführt mich in den Garten des Häuschens in Bardolino (siehe erstes Bild unten). Nur nach Meer riecht es hier in München so gut wie nie.

1 Kommentar:

Lou hat gesagt…

Hm naja der Geruch von frischer Erde nach einem lange erwarteten Regenschauer hat doch zumindest mal etwas..oder?