11. September 2006

Am Pranger

Da man sich ja köstlich an den Missgeschicken anderer ergötzen kann, hier eine kleine Zusammenstellung der größten Peinlichkeiten, die ich in meinem Freundeskreis bisher so erlebt habe. Ich schwör’s!
  • Abteilung Grobmotorik: Rainer H. versinkt bei der Fahrt mit dem Sessellift in tiefen Träumen, die anscheinend auch beim Ausstieg noch nicht ausgeträumt sind. Geschickt fädelt er sich während des Aufstehens mit dem Kragen am Sitz ein und fährt, am Schlawittchen frei baumelnd und schreiend mit den Beinen wackelnd, eine Extarunde, bis der Liftbetreiber endlich ein Einsehen hat.
  • Abteilung Sprachbarriere: Herr Stefan Z. bestellt an einer Imbissbude zwischen Mombasa und Nairobi wie alle anderen Kaffee und Kuchen. Im Gegensatz zu allen anderen bekommt er aber Tee und Würstchen.
  • Abteilung Pausenclown: Bei vollen Studentenpartys sichert sich Herr Lars N. seinen Sitzplatz mit dem Essensteller. Ist ein neues Bier geholt, kann man sich dann mit Schwung und einem flotten Spruch auf den Lippen im Chili con Carne niederlassen. Für den Rest das Abends darf man nur noch auf einer weißen Papierserviette Platz nehmen, die irgendwann noch am Jeanshintern festtrocknet. Wird im Lexikon auch unter „running gag“ geführt.
  • Abteilung Nachlässigkeit: Zu faul, sich ordentlich die Hose zuzumachen? Muss man ja im Auto auch nicht unbedingt, denkt sich Nicolas K. Bloß blöd, wenn einem beim tanken die Hosen bis zu den Knien rutschen und der Tankstellenpächter die Unterhose des Kunden bestaunen darf. Dank Herrn K. auch für eine weitere Variation, merke: Niemals mit beiden Armen ein Fernglas zu den Augen führen, wenn man gleichzeitig in einer Hand noch eine offene Bierdose hält.

Kommentare:

Groove hat gesagt…

Neue Bewerbungen für den Darwin Award?

Sohn der Sonne hat gesagt…

´ja der Rainer huhuhaha
da zereist mich heut noch beim gedanken an das lustige bild....