31. Juli 2006

Ende der Sommerpause

Nachdem mich die Hitze des Juli und die damit verbundene Gedankenleere erfolgreich vom bloggen abgehalten hat, nun ein paar Gedanken zum stopfen des Sommerlochs:
  • Bei aller Symphatie für linke Ideologen ist es doch immer wieder erstaunlich und in diesem Fall ärgerlich, wie sehr manche Potentaten doch dem Automatismus "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" gehorchen. Jüngstes Beispiel: Hugo Chavez herzt den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad und bezeichnet ihn als sein Bruder im Kampf gegen die bösen USA. Fehlt nur noch, dass im Hintergrund Fidel Castro und der Nordkoreaner Kim Il-Sung gemeinsam die Gitarre zupfen.
  • Der Verarsche-Preis des Jahres für semi-unlautere Werbung geht heuer definitiv an die Telekom, die schon seit Monaten mit den Wortfetzen "DSL-Surfen und telefonieren so viel Sie wollen", "Die sensationalle Doppel-Flatrate" und vor allem dem Betrag "9,95€" um sich wirft. Ein Blick auf das Kleingedruckte offenbart dann, dass natürlich für Telefon-Flat und Surf-Flat JEWEILS 9,95€ zu entrichten sind und selbstverständlich auch noch eine Grundgebühr hinzukommt. FAZIT: Will man nicht übers Internet telefonieren sondern ganz normal, ist die Telekom immer noch teurer (mindestens 55,89€/Monat) als die Konkurrenten von Arcor, Alice und M-Net. Hat aber durch die 9,95€-Kampagne sicher ein paar tausend Kunden mehr. Ist sowas eigentlich erlaubt? In diesem Zusammenhang ist ja selbst der juristische Notanker "schon AB 9,95€" ein Scherz, den für das Geld bekommt man bei der T-Com gar nix....

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