14. März 2006

100 Meter, und keinen Zentimeter mehr!

Zumindest in der Abendzeitung streiten sich die Münchner immer noch darüber, wie hoch denn nun ein Hochhaus sein darf und ab welcher Größe die Frauenkirche und die vielen anderen Gottesttempel der Landeshauptstadt durch Wolkenkratzer entweiht werden. Vielleicht sollte man München einfach zu Museum erklären und zur Bauweise des Mittelalters zurückkehren. Dass klassische und moderne Architektur nebeneinander existieren können, scheint den Bayern in Form einer Pinakothek gerade noch einzuleuchten. Wenn's aber höher als der Kirchturm ist, hört der Spaß auf.

Wolkenkratzer Fans wie ich müssen sich also woanders vergnügen. Zum Beispiel auf der Seite Skyscraper.com. Dort zeichnen detailverliebte Fans Hochhäuser aus aller Welt und bringen Sie untereinander in Vergleich. Besonders gut gelungen ist die Suchfunktion, die es einem ermöglicht, seine Lieblingshochhäuser nebeneinander zu setzen. Da nicht nur existierende Wolkenkratzer aufgeführt werden, sondern auch geplante, zerstörte und virtuelle, kommt auch der Fantasy-Freund voll auf seine Kosten.

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